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von mir für dich. Therapeutisch.
Ayurveda DETOX
Frühjahrsputz für deinen Körper
Im Frühling fasten kennen wir aus verschiedenen Religionen und Kulturen, es muss nicht gleich der komplette Verzicht auf Nahrung sein, denn nicht jeder Konstitutionstyp wäre dafür geeignet. Während das Kapha Modell keine Probleme hätte ein paar Tage auf feste Nahrung zu verzichten, wäre der luftige Vata Typ wahrscheinlich schon vom Winde verweht und Pitta verbrennt am eigenen Agni und wäre für seine Umwelt unerträglich.
Der innere Frühjahrsputz ist für jeden Menschen empfehlenswert. Im Ayurveda ist es Ziel den angesammelten Kapha- Überschuss aus dem Winter wieder loszuwerden und Ama (unverdaute Stoffwechselprodukte) aus dem Körper auszuleiten.
So sollen die Detox Maßnahmen helfen Kapha zu reduzieren, Agni (das Verdauungsfeuer) zu stärken, die Srotas (Energiekanäle) zu öffnen und Ama zu eliminieren.
Warum? Weil genau hier die Entstehung von Krankheit beginnt, wenn dies nicht geschieht. Der Ayurveda beschrreibt sehr komplex die Entstehung von Krankheit, ein schleichender Prozess über einen langen Zeitraum, da der menschliche Körper lange und viel kompensieren kann. Meist im Ende des mittleren Alters kommt es dann zu vermehrten Beschwerden, chornischen Erkrankungen sowie immer wiederkehrende Infekte. Dazu ist der Zeitpunkt sehr gut, um den Winterspeck abzubauen, mit ausgewählten Gewürzen und Speisen lassen sich in dieser Fastenkur gute Resulte zu Hause erzielen. Somit erlangt der Körper auch wieder mehr Leichtigkeit und neue Dynamik, auf körperlicher und geistiger Ebene.
Ich starte bereits morgen, dem 14.03.25 mit dem Vollmond, der Blutmond und die Mondfinsternis sind der Startschuss für meine innere Reinigung. Die abnehmende Mondphase ist die optimale Zeit zum Detoxen. Da ich Ende März meinen Geburtstag nicht mit Ingwerwasser und Gerstensuppe feiern möchte und hier die 80/20 Regel im Ayurveda anstrebe, lege ich einen Zeitraum von ca. 10 Tagen fest!
Tipps für einen guten Start in dein DETOX Programm:
• Lege einen idelaen Zeitraum fest: Es muss nicht gleich das volle Programm sein, auch ein Tag oder Wochenende sind für den Körper hilfreich sich zu reinigen und zu entgiften. Beim Frühjahrsputz solltest du aber schon etwas mehr Zeit einplanen. Perfekt ist natürlich, wenn du dich aus dem Alltag rauziehen kannst, Urlaub hast und ganz viel Zeit für dich! Wir alle wissen das dies nicht immer realisierbar ist, dennoch solltest du versuchen Zeit für dich zu haben und den Zeitraum dementsprechend zu wählen.
• Überlege dir was du während diese Zeit im Haus haben solltest: Getreide wie Reis oder Gerste, frisches Gemüse, Inger und Gewürze, Öle für Massagen, Lektüre und ein leeres Buch für all deine Gedanken etc.. Mache dir vorab eine Liste!
• Save the date: Suche dir während dieser Zeit 2-3 Fastentage raus und trage diese in deinen Kalender fest ein. Das setzt voraus, das diese Tage nicht von Terminen gefüllt sind und du ausreichend Ruhe für dich hast.
• Was ist deine Konstitution? Diese solltest du vorab kennen! Gerne kannst du einen Termin mit mir vereinbaren und dein Dosha gemeinsam mit mir bestimmen, schau mal in meine "special offers"! Oder du suchst dir einen Selbst- Test im I-Net, aufpassen das du nicht nach deinen "Störungen" ankreuzt und dein Dosha verfehlst.
Dann nehme ich dich ab morgen mit auf meine DETOX Reise und freue mich auf deine Fragen, Impulse und einen netten Austausch...
Die ersten Tage
Für dein Ayurveda Detox Programm zu Hause kannst du dir folgende Ayurveda Regeln zur Hilfe nehmen:
• Nimm dir Zeit: Um Altes und Unzützes loszulassen, braucht dein Körper Zeit, Ruhe und Gelassenheit. Also plane dir genügend Freiräume ein, lege dir beruflich, wie auch privat nicht zu viele Termine in diese Zeit.
• Mache es dir schön: Der Wohlfühlcharakter ist ein wichtiger Punkt für deinen erfolgreichen Detox Prozess, am Besten bevor du deine Detox- Reise beginnst.
• Vermeide Stress- und Störfaktoren: Alles was Vata nach oben schießen lässt hindert dich an einem harmonischen Kurverlauf! Aber nicht alles ist immer planbar und auch unvorhersehbare Situationen können eintreten, also bleibe entspannt.
Hast du dich vorbereitet, kann es losgehen!
Ich entlaste meinen Körper zunächst und verzichte auf kleine Alltagssünden, esse leichte, lege längere Pausen ein und führe intensiver die Morgenroutine durch. Dabei spielt für mich auch die Reinigung des Geistes eine große Rolle, Meditation, Pranayama und Spaziergänge werden zum highlight, genau so wie eine Bildschirmfreie Zeit. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt eine Art Detox Tagebuch zu führen und alle Gedanken aufzuschreiben. Ganz wichtig für mich ist jetzt meine Schlafenszeit, bewusst lasse ich den Tag früh enden und gönne mir eine tiefe Regeneration für meinen Körper!
Manchmal klingt der Ayurveda sehr dogmatisch und sehr regelbehaftet!
Eigentlich sind es nur ein paar grundlegende Regeln, die das Leben vereinfachen können. Keineswegs ist der Ayurveda äußert streng und lässt keine Ausnahmen zu, ganz im Gegenteil, zum Beispiel darfst du alles essen, nur eben zur richtigen Zeit, in der richtigen Kombination etc.!
Also schauen wir uns die Ernhährungsregeln für deine DETOX Kur an:
• warme, gekochte und leicht verdauliche Speisen bevorzugen
• langsam, achtsam und maßvoll essen
• alle Speisen stets frisch zubereiten und vegetarische Kost bevorzugen
• Auf Rohkost, Fertigprodukte, tierische Eiweiße (außer, Milch, Ghee und Joghurt) verzichten
• Besonders gut verträgliche Nahrungsmittel der heilsamen Ayurveda Schonkost verzehren: Reis, Mung Dal und süße Gemüsearten
In der Detox Kur ist das diätische Ernährungskonzept besonders wichtig um den Körper zu entlasten! Deshalb gibt es klare Regeln und selten Ausnahmen. Die Kost ist darauf ausgelegt agni (Verdauungsfeuer) zu stärken, Vata zu balancieren und die Pysche zu stabilisieren.
Also streiche für die kommende Zeit...
- alle säurebildenden Speisen, wie Zitrusfrüchte, Tomaten, Essig, Kaffee oder Alkohol
- auch Salat, Pilze, Kohlgemüse, Fisch, scharfe Gewürze und schwerverdauliche Speisen sollten gemieden werden
Folge deiner Inneren Uhr und integiere eine Morgenroutine
Täglich direkt nach dem Aufstehen:
• 2 Gläser heißes/ warmes Wasser trinken, um die Verdauung und Ausscheidung anzuregen
• Zungeschaben mit einem Löffel oder Zungenschaber, dabei die Zunge vom Zungengrund bis zur Zungenspitze abschaben und dabei den Belag entfernen
• Ölziehen mit Sesamöl (Gandusha) um die Schleimhäute zu reinigen, ich empfehle dies nach der Zahnhygiene zu tun, 1-2 EL Öl in den Mund nehmen und für 5-15 Minuten hin und her ziehen, danach in ein Tuch ausspucken und wirken lassen
• Selbstmassage mit Öl oder Seidenhandschuh, je nach Dosha und Bedarf
Basti - Öleinlauf
Vor dem Zubettgehen etwas Öl erwäremen und mir einer Einlaufspritze in den Anus einführen. Der Körper behält das Öl inne und scheidet den nicht resorbierten Rest am Morgen mit dem Stuhlgang aus. Geeignete Spritzen (Katheterspritzen) und Einlaufschläuche sind in Apotheken erhältlich.
- 20ml Sesamöl und 10ml Rizinusöl in einem Topf erwärmen
- das Ende des Schlauchs mit etwas Ghee oder Gleitmittel bestreichen und das warme Öl in die Einlaufspritze füllen und den Schlauch in den Anus führen. Vorsichtig das Öl in den Darm fließen lassen
- danach ins Bett gehen, zum größten Teil wird das Öl resorbiert, als Wäscheschutz ggf. ein Handtuch unterlegen
Thai Yoga geht tief unter deine Haut und berührt dein Herz
Im Yoga heißt es, die Hände sind die Verlängerung des Herzens und als Tobias mir die Frage stellte, "Warum bist du hier in der Thai Yoga Ausbildung?" war ich mir gar nicht mehr sicher as mich dazu bewegt hatte. Es gibt ja bekanntlich keine Zufälle und jetzt nach diesen lehreichen 5 Tagen kann ich diese Frage beantworten. Nur so tief wie ich gegangen bin, so tief wie ich mich in meinen eigenen Ozean gewagt habe, werde ich all meine Schüler, Klienten oder zukünfigen Patienten begleiten können. Am letzten Tag in meiner ersten 90 minütigen Session war der Moment da, ohne das ich es wollte oder mit Absicht erzwungen hätte, öffneten die Berührung meiner Geberin die tiefe meines Herzens. Jeder von uns hat seinen eigenen Rucksack mit Erlebnissen und Erfahrungen zu tragen, der eine trägt einen kleinen Rahradrucksack der andere ist Backpacker und hat mehr Gewicht auf seinen Schultern. Egal wie, alles ist irgendwo in unserem Körper abgespeichert und vielleicht auch weggesperrt und verschlossen. Eine Berührung die von einer gewissen Qualität ist und das Geheimnis eines Thai Yoga Masseur, besitzt die Fähigkeit tief unter die Haut zu gelangen und in den Körper einzutauchen. Dabei gehe ich nicht weiter als es der Empfangende und dessen Körper zulässt und fange trotzdem an Verspannungen und Blockaden zu lösen, ins Gewebe hinzuspüren und den Geist zur Ruhe zu bringen. Du hast dabei nur die Aufgabe auf der Shiatzu Matte zu liegen und zu spüren. Thai Yoga ist eine uralte Praxis, eine einzigartige Kombination aus sanften, langsamen Dehnungen mit gezieltem Druck und meditativen Bewegungen. Du kannst dabei spüren wie sich Stress und Anspannung in Wohlgefallen auflösen, dein Körper und deine Energie neu belebt wird. Die Berührung ist geprägt von Achtsamkeit und Hingabe. Nach der Session wirst du dich anders Wahrnehmen und mit einem offenen Herzen nach Hause gehen. Diese Praktik wird auch als der "heilige Tanz der Yogis" beschrieben, wo sich Yin und Yang ausbalancieren. Thai Yoga hat nicht nur meine Wahrnehmung verändert, sondern mein Leben. Ich möchte Thai Yoga nach draußen bringen und nicht für mich behalten und ich bin sehr dankbar erkannt zu haben, dass bereits alles in mir ist! Ich bin das Werkzeug nicht diese Technik. Das ist der Unterschied zu "noramlen" oder "anderen" Massagetechniken! Eine Massage bei einem Masseur oder Physiotherapeut ist technisch, bestimmt auch gut.
Bei Thai Yoga ist die Technik Nebensache, da es auf die Art der Berührung ankommt. Das macht Thai Yoga einzigrtig!
In der Körperarbeit zu Hause
Was bewirkt Yoga Therapie und für wen ist es geeignet?
Von Beginn an war mir klar, ich möchte in dieses Feld Yogatherapie eintauchen, da es so vielfälligt und lösungsorentiert ist und mich der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit fasziniert. Aber was kannst du dir genau unter Yoga Therapie vorstellen?
Probier es doch mal aus, stell dich hin und versuche eine einfache Asana aus dem Hatha Yoga einzunehmen, so wie du denkst. Und du kannst sie noch mal versuchen, indem du deine Aufmerksamkeit in den Augenblick bringst und atmest, dich mit deinem Herzen verbindest und die Struktur deines Körpers erkennst, wo musst du stabil werden, wie entsteht Polarität, wie ist der Bauplan der Natur? Wo geht ein Raum auf und kriege ich eine Gegenspannung zwischen Fixpunkt 1 und 2? Es ist nicht nur ein verweilen oder aushalten in der Körperhaltung, mit dieser Haltung arbeite ich am gesamten Körper, dem Geist und schaffe Bewusstsein, Klarheit und Achtsamkeit für das was ich da tue. Nur so wirkt Yoga!
Verletzlichkeit
Oh mein Gott der erste Blog Beitrag! Der muss der Hammer werden, worüber schreibe ich, was interessiert meine Leser? Viele Gedanken hatte ich dazu und wie immer bin ich davon überrascht wohin sich meine Ideen entwickelt haben.
Erst dachte ich an einen ersten Yoga Beitrag oder meine Entwicklungsgeschichte auf dem Yogaweg. Ich lasse mich gern vom täglichen Leben inspirieren und so bin ich heute Morgen in meine Laufschuhe geschlüpft und bin seit langer Zeit mal eine längere Runde gelaufen. Ich nutze häufig die Zeit um meine Gedanken zu sortieren oder den Tag zu ordnen. Und so stolperte ich mehr oder weniger gedanklich in dieses Thema.
Ich möchte dich, als Leser dazu einladen Verletzlichkeit aus einer neuen Perspektive zu betrachten, eine Art Gewinn oder Neubeginn, eine Erfahrung die dir zu echter Nähe verhilft und du dadurch in Verbindung mit dir selbst kommst.
Stell dir vor du bist dank deiner unsichtbaren Ritterrüstung unverwundbar, nichts könnte dir etwas anhaben und du marschierst aus allen Lebenslagen als Gewinner hervor? Toll!
In der griechischen Mythologie gab es eine ähnliche Geschichte, ein Überbleibsel davon trägt die ca. 25 cm lange Sehne an der Ferse "Achilles".
Meistens geht es doch eher darum Stärke zu entwickeln oder sich vor etwas Schützen zu können, selten wird die Thematik von der anderen Seite beleuchtet, was aus meiner Sicht so viel Gewinn bringender ist. In Situationen in denen wir verletzt werden, damit meine ich psychischer Natur, spüren wir die volle Wucht dieser Verletzung und die damit in Verbindung stehenden Emotionen. Aus der Tatsache das solche unschönen Momente weh tun, wollen wir sie nicht empfinden und sind Meister in der Verdrängung oder bauen eine Mauer um uns auf. Noch besser, im Laufe unseres Lebens entwickeln wir die Taktik, die der Verdrängung und das Rüstungskleid, damit so etwas schmerzliches einfach an uns abprallen kann.
Letztendlich ist es doch aber so, das wir selten gelernt haben wie wir mit solchen Lebensphasen oder Ereignissen richtig umgehen, wie wir unsere Ressourcen einteilen und uns eine gewisse Stabilität aufbauen. Oder hast du deine Traurigkeit schon einmal umarmt und konntest die Einsamkeit als ein wertvolles Geschenk betrachten?
Ist man häufiger in diesen Kräfte zehrenden Situationen und alle Reserven sind aufgebraucht dann kann uns das schnell zu viel werden, es entsteht eine Dysbalance, ein Ungleichgewicht ist vorhanden und Krankheit kann die Folge sein.
Durch das Stärken der eigenen Resilienz sinkt die Anfälligkeit und Stabilität gibt dir im Leben den notwendigen Halt. Eine Möglichkeit hier ist die Yogapraxis, wo ich aber in einem anderen Beitrag nochmal darauf zurück kommen werde. Es ist also die Herausforderung mit den dir zur Verfügung stehenden Ressourcen zu haushalten.
Hast du dich schon mal gefragt ob deine Verletztlichkeit dir auch helfen kann?
Stell dir vor du legst deine unsichtbare Rüstung ab und trittst in Kontakt mit dem Außen? Öffnest dich für andere, gehst in den Kontakt und Austausch. Gleichzeitig fängst du auch an in Kontakt mit dir selbst zu treten und lernst all deine Emotionen kennen. Du kannst jede einzelne Emotion leben, vom glücklich sein bis zur Wut und Traurigkeit, jede einzelne ist aus einem bestimmten Grund aufgetaucht und darf auch anwesend sein, meistens um dir etwas zu Zeigen.
Doch mal ganz ehrlich, auch wenn es nur bildhaft gesprochen ist,
diese getragene Rüstung ist verdammt schwer und lastet auf dir, macht dich unbeweglich und steif, sie verschließt dich und dir fehlt der Kontakt zur Außenwelt. Mehr oder weniger bist du ausschließlich damit beschäftigt deinen Schutz aufrechtzuerhalten.
Wer bist du ohne diese Rüstung? Wer tritt dann hervor? Wie leicht wird es sein dieses Ding nicht mehr zu tragen, aber immer mit dem Wissen im Hintergrund verletzt werden zu können? Ist kein hoher Preis, es ist ein wahrer Gewinn! Trau dich!
Kommt es dann zur Verwundung, kannst du die Verletzlichkeit intensiv spüren lernen und dich damit auseinander setzen. Selbst für dich zu sorgen. Was brauchst du in dieser Situation, was würde dir in dem Moment gut tun?
Nur so bist du im echten Leben und mitten drin. Es gibt keinen 100 prozentigen Schutz.
Sich seiner Verletzlichkeit bewusst zu sein und zu zeigen, so wie man ist, echt zu sein, wahrhaftig, sich einem anderen nah fühlen, in den Dialog und Austausch zu begeben, trotz der Angst eventuell verletzt zu werden, dass ist echte Stärke und braucht auch etwas Übung!
Nimm dir doch einen Moment Zeit und reflektiere dich, wie sieht deine unsichtbare Rüstung aus? Und wo und wann brauchst du sie immer? Wer bist du ohne Rüstung?
Wenn ich an mir herunterblicke kann ich Teile einer Rüstung erkennen, mal mehr mal weniger, zu Hause trage ich sie selten. Mehr wenn ich jemanden neues kennenlerne oder unbekannte Situationen erlebe, das Schild packe ich ein wenn es darum geht Konflikte zu lösen. Vielleicht ist sogar das Laufen eine Art Rüstung für mich, um mich zu stärken? Diesen Gedanken werde ich noch weiter verfolgen.
Diese Rüstung verändert mich, auch meine Energie verändert sich und ich bin irgendwie nicht ich selbst. Auch mein Verhalten in dieser Situationen wäre ohne Rüstung anders. Vielleicht leichter, offener oder auch ganz anderes. Vielleicht wäre dann die Situation ehrlicher, echter oder klarer. Aus ayurvedischer Sicht ein wichtiger Punkt sich mit den Eigenschaften (Gunas) zu beschäftigen die in Verbindung mit den Elementen stehen.
Verletzlichkeit ist etwas Gutes, sie zeigt uns das wir lebendig sind, fühlende Wesen sind, wir für uns sorgen dürfen oder im Gleichgewicht stehen. Sie zeigt uns was für uns wichtig und von Bedeutung ist.
Und auch wenn es sich erstmal negativ anfühlt, so kann diese Verletzlichkeit auch so viel schönes hervorbringen. Kreativität zum Beispiel. Kreative Ideen sich aus einer Situation zu helfen.
Wir handeln im "Hier & Jetzt" wegen der Verletzlichkeit in der Vergangenheit!
So bleibe mit deinen Emotionen in Kontakt, das stärkt nicht nur die Resilienz, sondern hilft beim Verstehen, Verarbeiten und Heilen.
(René Braun) stellte 4 Argumente auf, die Verletzlichkeit zu Leben:
Mache dein Leben reich an Empfindungen und erhalte dadurch einen Zugang zu dir selbst, dadurch ist das Leben bunt gemischt mit allen Emotionen und wir können für uns einstehen und mutig sein, so gelingt es dir Beziehungen mit Tiefe aufzubauen die nachhaltig sind.
Werden immer nur die positiven Emotionen gelebt, wird es schnell einseitig und es würde irgendwie etwas fehlen, Freude und Leid, Schwere und Leichtigkeit, Verbundenheit und Trennung gehören alle zusammen und bedienen sich gegenseitig.
So können wir die Qualität und die Unterschiede spüren, weil wir beides kennen.
Wie kannst du nun die Verletzlichkeit auch Leben?
Gelingt es dir die Rüstung nach und nach abzulegen?, Stück für Stück und dich echter zu zeigen? Kannst du die Ängste und Sorgen minimieren verletzt zu werden? Wenn die Bedenken kleiner werden, etwas könnte unangenehm oder peinlich sein, wird es auch weniger sich selbst zu Werten und die Lage zu dramatisieren.
Sorge für achtsame Momente, wo du dich spüren kannst und in den Kontakt mit dir selbst kommst. (Yoga•Meditation•Spaziergang o.ä.)
Höre auf etwas peinlich zu finden, dich abzuwerten oder selbstzuverurteilen, lebe statt dessen mit Selbstmitgefühl und kümmere dich um deine Emotionen!
Lebe deine Verletzlichkeit und genieße es, unvollkommen zu sein, die Zeit und Energie dafür zu sparen nicht perfekt sein zu müssen.
Was brauchst du um verletzlich zu sein?
Danke für deine Aufmerksamkeit und das Lesen bis zum Schluss
Deine Sonja
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